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Jugendtreffen am Samstag den 21.01.2012
16:00 Uhr im Clubhaus
Unser neuer Jugendwart Helmut Schmitt und sein Team stellen sich mit den geplanten Aktivitäten für dieses Jahr vor |
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. Termine 2012 der Kinder-/Jugendtrainings des SCMsp
. . jeweils ab 13:00 Uhr
auf der Jollenwiese
Samstag, den 28. April
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Die Jüngstenschein bzw. A-Schein Besitzer/Innen
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10.bis
12 August Zeltlager
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Mo., den 02. Juli bis Di, den
03. Juli Ferienkarte Mainz, Mi. den 04. Juli Gi/Gu Mit der Bitte um zahlreiche Unterstützung und Teilnahme.
Wünschen wir uns guten Wind und „gekonnte“ Manöver, Helmut Schmitt Jugendwart@segelclub-mainspitze.de |
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Gemeinsame Trainingslager mit dem SC Hochheim in Geeste vom 15.-19. April 2009 |
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Kinder- und Jugendsegeln beim SCMsp 2009
| ....das Jahr 2008 fing schon gut an. Gutes Wetter, d.h. guter Wind, so guter Wind, dass einige schon zu Beginn des Jahres die Tragfähigkeit ihrer Schwimmwesten testen konnten. Auch nicht schlecht, denn Kentern ist kein Unfall, sondern ein kurzzeitiger Handlungsakt eines Seglers um sich seinem schwimmenden Boot noch näher zu fühlen (!?). | ![]() |
„Schön voll“ war es auf unserem Acker wenn noch das Jedermann(frau) Segeln parallel statt gefunden hatte. Mancher eine(r) sah bald, dass sein (ihr) Lieblingsboot schon unterwegs war, wenn man etwas später zum Training am Samstag kam. Da kam unser neuer „Laser“ (…übrigens, der hat noch keinen Namen!!!) genau zur richtigen Zeit. Überhaupt waren unsere Einmannboote (ich meine jetzt nicht die berühmt berüchtigten „Optis“) in der vergangenen Saison sehr beliebt und bei den Booten kann man die eigene Segelkunst sehr schnell verbessern, da die Reaktion auf Gewichtstrimm und Segeltrimm empfindlicher ist und damit auch bei etwas mehr Wind den nötigen Nervenkitzel auslöst.
Sehr schön ereignisreich waren und sind immer wieder die beiden Tage der „Ferienkarte“, bei denen ihr, Kinder- und Jugendsegler des SCMsp, euch für neugierige Kinder und Jugendliche engagiert, die das Segeln erschnuppern wollen.
Und dann unser „Zeltlager“, diesmal mit zwei Übernachtungen, war ein Höhepunkt des Jahres. Nicht nur deshalb, weil immer mehr JugendseglerInnen dieses Angebot des SCMsp annehmen, sondern weil auch hier Mario und Tim tatkräftig mit organisierten und immer mehr Verantwortung übernehmen konnten. Fünfzehn (!!!) Kinder machten ihre Segelprüfung, das ist kaum noch zu „toppen“. Und das in der Folge immer mehr von euch den Mut finden, bei den Jollenregatten teilzunehmen finde nicht nur ich erfreulich, sondern auch einer der härtesten Regattawettfahrleiter Deutschlands (!): W. Eider.
Zur Nikolausregatta kam es auch zu einem Zusammentreffen mit unseren Sportfreunden aus Hochheim.
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Leider wurde ein Angebot der Jugendabteilung des SCMsp zum Saisonauftakt 2009 nur bedingt angenommen: Ein Fahrt zur BOOT nach Düsseldorf. So fuhren wir vollbesetzt und voll gut gelaunt mit einem Bulli (VW-Bus), um die Boote (und vieles andere) dieser Welt zu bestaunen. Na ja, vielleicht nächstes Jahr… . |
Und nun zum Schluss ein kleiner Theorietest.
Was haben wir nicht alles im Jahr 2008 beim Kinder- und Jugendsegeln gelernt! Erinnert ihr euch …dass es beim Segeln einen langen Aluminiumstock gibt, der senkrecht steht, der dient als Segelaufhänger und Blitzableiter. Und wenn der lange Stock nicht mehr nach oben zeigt, sondern nach unten, ja dann wird es einem anders. Ja, und dann gibt es so ein Ding, das auf dem Wasser als Baum dient, weil es da so wenige Bäume gibt, auf dem Wasser, da braucht man halt einen.
Und dann hoffen wir auf die Richtung, wo der Wind hoffentlich bald herkommt. Wenn er kommt, ist er aber dann immer zu stark. Da, wohin man oft kentert oder fällt, wenn man sich nicht festhält ist die andere Seite. Oft wird auf einem Bord gebacken, ja und auf dem anderen wird gesteuert. Ja, und manchmal, wenn wir nicht richtig gesteuert haben knallen wir gegen diese runde große, laute Trommel, die sich immer kurz zuvor unsichtbar gemacht hatte. Sie dient auch zum Wecken eines Seglers.
Und dann gibt es noch dieses lästige Schlängeln der Wasseroberfläche bei Sturm, kann vermieden werden, wenn man an Land bleibt, um ein Boot zu putzen und alles schön zu machen. Manchmal kann es auch zu Versammlungen von Schiffen auf dem Wasser kommen, einer wird dann laut und alle anderen werden dann auch laut und die Boote fahren alle in andere Richtungen, und jeder von denen hat Recht und recht viel Ehrgeiz.
Welche Fachausdrücke mögen sich hinter den Beschreibungen verbergen?
Sportliche Grüsse und eine Handbreit Luft zwischen den Booten wünscht Euch Euer Jugendwart
Stephan Moers
| Ab Anfang Mai ist es wieder soweit. Das Segeljahr 2008 kann beginnen. „Auf welchem Boot fahre ich?“, eine Frage die sich Neuankömmlinge im Segelclub Mainspitze wie auch gewiefte JungseglerInnen jedes Jahr neu stellen. Und wenn ich dann auf den Optimisten zeige, dann halten das nicht wenige für allzu optimistisch, sich mit so einem Gefährt auf das Wasser zu wagen, geschweige denn zu segeln. Auch ablehnende Haltungen von Seiten junger SeglerInnen konnten schon wahrgenommen werden: „Das ist doch ein Kinderboot, oder?“ Doch die wenigsten wissen welch glorreiche Geschichte sich hinter dieser „Klasse“ verbirgt. |
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Vor 60 Jahren wurde dieses Boot von Clark Mills erfunden, er nannte es selbst einmal liebevoll „Pferdetrog“. Aber die eigentliche Idee zu diesem Boot kam von einem gewissen Major Clifford McKay. Im Pensionsalter engagierte er sich in der Jugendarbeit von Clearwater/Florida und es kam zur Entscheidung welches Projekt gefördert werden sollte. Zur Auswahl standen Seifenkistenrennen und andere Sportarten. Das Segelprojekt gewann. Wer jetzt vermutet, dass der Bug des Optimisten deshalb so aussieht wie er aussieht, weil man die Betreiber des Seifenkistenprojektes nicht gänzlich vergraulen wollte täuscht. Nein, McKay beauftragte Clark Mills mit der Konstruktion, wichtigste Voraussetzung: Das Schiff durfte nicht teurer sein als 50 Dollar und man sollte es zu Hause in der Garage zusammenbauen können. Und weil 50 Dollar für ein komplettes Schiff sehr wenig waren, kam Clark Mills auf die Idee den traditionellen Bug einfach wegzulassen und stattdessen ein Brett zu montieren. McKays Sohn war der erste Optisegler, der den Prototyp testen durfte. Er segelte es danach mit Begeisterung. „Häufig sprangen wir direkt vom Schulbus in unsere Schiffe“, erzählt er McKay (vgl. Yacht 17.12.2007). Inzwischen segeln über eine halbe Millionen weltweit.
Kinder und Jugendliche lernen heute noch sehr viel auf dem so genannten „Opti“. Aber, was kann man denn so alles beim Segeln lernen bzw. kennen lernen: Sport, Abenteuer, Anspannung, Konzentration? In einer Zeit, die von Parolen wie „Geiz ist geil“ oder „Wir hassen teuer“ geprägt ist, lernen Kinder und Jugendliche noch etwas anderes, nämlich „verschwenderisch“ mit ihren Fähigkeiten umzugehen.
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Beim Segeln braucht man manchmal ganz viel Zeit, der eine mehr der andere weniger. In dieser Zeit, die ich mir „verschwenderisch“ selber schenke, kann ich mich z.B. in einem Optimist als geschickten, faire/n SportlerIn erleben, als jemand, der mit anderen zusammenarbeiten bzw. lernen kann (z.B. auch in einem 420er, 470er) und der Geduld zeigt, kurz für den Langweile ein Fremdwort ist. „Verschwenderisch“ sein ist gut, wenn einer nicht klar kommt mit seinem Boot und ein anderer „verschwenderisch“ sein Wissen oder seine „Hand“ zu Verfügung stellt, |
| …oder wenn bei der Ferienkarte zahlreiche junge und nicht mehr ganz junge SeglerInnen Kindern und Jugendlichen aus Mainz dabei helfen eigene Segelerfahrungen zu machen,…oder wenn wir uns zu unserem obligatorischem Zeltlager auf unserer Jollenwiese treffen und feiern, …oder wenn wir unseren JungseglerInnen mit vereinten Kräften bis in die Nacht hinein dabei helfen den Jüngstenschein am folgenden Tag zu bestehen, …oder wenn wir ab April wieder Samstags ab 13:00 Uhr gemeinsam trainieren. Übrigens, wir suchen dringend (auch reparaturbedürftige) Boote des Typs Laser. |
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Für diejenigen, die körperlich aus dem Opti herausgewachsen sind (geistig kann man das nicht!) benötigen wir neben dem 420er bzw. 470er eine Alternative im Einmannboot. Der Laser ist meiner Meinung nach die ideale Jolle, um die Grundtechniken des Segelns, z.B. Wenden, Halsen, Kenterung, Trimmen, Gleiten, zu vertiefen. Sachdienliche Hinweise führen bestimmt zum Ziel. Also, macht euch vielleicht jetzt schon Gedanken darüber in welcher Bootsklasse wir uns wieder auf dem Rhein sehen. Noch ein kleiner Tipp: Wem die Segeltermine im Jugendsegeln nicht reichen (kann ich verstehen!), beim „Jedermannsegeln“ dürfen Geübte gern die Pinne halten. Und wer von euch schon immer mal auf einer Fahrtenseglerregatta mit fahren wollte, heuert doch einfach mal an. Die Regattateilnehmer von letztem Jahr findet ihr im Bordbuch. Ruft doch einfach mal an!
Mast und Schotbruch wünscht euch euer Stephan Moers.