"nix wie raus" - 2002

Kennen Sie Namen wie Freirichssegen, Nievern, Dausenau, Laurenburg, Balduinstein ? Nein! Ich kannte diese Namen auch nicht, aber Bad Ems, Nassau, Fachingen, Diez und Limburg, ja das ist klar wir sind an der Lahn. Limburg war das Ziel für die "nix wie raus"-Tour 2002, ausgewählt von Emil Stieber.

Mit seinem bekannt guten Draht zu Petrus hatte Emil auch für ein super Wetter gesorgt.

Am 3.3.2002, Sonntagsmorgen trafen sich 18 Teilnehmer in Mainz im Zug nach Koblenz. Die Anschlüsse hatten geklappt, ob aus Wiesbaden, Rüsselsheim oder Gustavsburg, aus Kostheim oder Kastel, ob mit der Bahn oder mit dem Bus, trotz nur 5 Minuten Übergang.

Im Doppelstockwagen, natürlich oben, ging es ab nach Koblenz. Wir hatten gute Sicht auf den viel Wasser führenden Rhein, auf dem reger Betrieb herrschte, nachdem die Schifffahrt wieder freigegeben war.

In Koblenz mussten wir umsteigen und trotz des weiten Weges von dem einen auf den anderen Bahnsteig gab es mit dem Anschluss keine Probleme. Weiter ging es dann über den Rhein ins Lahntal. Mal war die Lahn links mal rechts vom Zug. Auch die Lahn führte viel Wasser. Durch das jahreszeitlich bedingte geringe Laub an den Bäumen und Sträuchern konnten wir sehr viel mehr von der Lahn und vom Lahntal sehen. Informativ waren die Kommentare der Skipper, die die Lahn bereits befahren hatten. Stationsnamen, wie Friedrichssegen, Laurenburg oder Balduinstein, usw. waren den meisten fremd.

In Limburg angekommen, gingen wir gemütlich durch die Altstadt zum Domberg hinauf und genossen den schönen Ausblick über das Lahntal. Im Dom konnten wir bei einer Führung sehr viel Interessantes über den Dom und das Bistum Limburg erfahren. Die Führung endete mit einer Demonstration der tollen Akustik im Dom angestimmt von der Führerin und eifrig mitgesungen von den Teilnehmern an der Führung. (Natürlich hatte dies Emil so organisiert, und wenn es nicht so war, hat es auf jeden Fall sehr gut gepasst.)

Für´s Mittagessen war im Schwarzen Adler reserviert. Nach mehrmaligem Besuch von Limburg und ebenso vielen Probeessen mit seiner Frau hatte Emil sich für den Schwarzen Adler entschieden. Wir saßen gemütlich zusammen, das Essen schmeckte allen. Diejenigen, die sich für "Limburger Edelsäcker" entschieden hatten wurden auch nicht enttäuscht (kein Wein, sondern ein deftiges mit Gemüse gefülltes Schnitzel). lim04.jpg (90290 Byte)

Nach dem Essen bewegte sich die Gruppe ganz gemächlich zum Bahnhof für die Rückfahrt nach Wiesbaden durch den Taunus. Wegen des vollen Bauchs und der nicht mehr so interessanten Gegend nutzten einige dann Zeit bis Wiesbaden zur Augenpflege, damit sie dann für den Rest des angefangenen Nachmittags wieder fit waren.

In Wiesbaden endete unser schöner Ausflug.

Danke lieber Emil und viel Spaß bei der Suche nach einem Ziel für 2003.

Manfred Unglaub

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