Sektkellerei Kupferberg - Besichtigung mit Sektprobe

Am Samstag, den 09. März 2002, gegen 18:00 Uhr trafen sich 22 Segelfreunde am Eingang der Sektkellerei Kupferberg in Erwartung eines schönen, informativen, interessanten und angenehmen Abends. Nach der Begrüßung im Empfangs- und Verkaufsraum der Sektkellerei durch unsere Führerin, erhielten wir Einblicke in die Geschichte der Familie Kupferberg und konnten uns in einigen der zugänglichen Räume des Hauses Kupferberg umsehen. Dabei erfuhren wir viel über die Sektherstellung, erhielten Anschauungsunterricht über die Wandlung der Sektgläser und Sektpokale, standen mitten im Pavillon der Weltausstellung von 1900. Dann stiegen wir viele Stufen hinab in die riesigen Kellerräume in denen wir an vielen gefüllten Flaschen vorbei wanderten, die auf ihre Weiterverarbeitung warteten. Kurze Stops dienten weiteren Erläuterungen und vor allem der Kontrolle, dass immer noch alle da waren und sich keiner verlaufen hatte. Abschluss der Kellerbesichtigung war ein Raum mit großen wundervoll geschnitzten Weinfässern, die einmal der Stolz der Kupferbergs waren.

Zur Sektprobe ging es nach oben und mit jedem Schritt, jeder Stufe aufwärts wurde es wieder wärmer. Die wohlige Wärme im großen Saal tat allen sichtlich gut, nach der Kühle in den Kellergewölben. Beim ersten Glas war die Aufmerksamkeit in der Runde noch ganz unserer Führerin und Moderatorin gewidmet. Danach aber hob sich die Stimmung und steigerte sich so sehr, dass unsere Moderatorin bei den weiter hinten Sitzenden kaum noch zu verstehen war. Obwohl "nur 5" Sektproben zu verkosten waren, waren sich alle einig, es hatte gereicht. Abschließender Kommentar unserer Führerin und Moderatorin, ihr hatte es mit diesen Seglern Spaß gemacht und uns mit ihr natürlich auch. Locker und in bester Stimmung verabschiedeten wir uns von Kupferberg.

Der Abend war ja noch nicht zu Ende. Jupp Wettig, von ihm stammte die Idee zur Sektkellereibesichtigung, hatte vorgesorgt mit einer Reservierung im Restaurant "Dyonisos". Die ganze Gesellschaft wurde dort herzlich empfangen, gut bedient und mit dem Gefühl einen schönen Abend verlebt zu haben, machten wir uns kurz vor Mitternacht auf den Heimweg.

Danke Jupp und für die nächste Saison, wenn unsere Boote wieder Winterschlaf halten, hat Du ja schon eine neue Idee.

Manfred Unglaub

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